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Schloss

Dem Besucher, welcher sich Wiesenthau aus Richtung Forchheim-Reuth nähert, bietet sich ein eindrucksvoller Anblick. Auf einer leichten Anhöhe thront vor dem imposanten Hintergrund der Ehrenbürg, auch "das Walberla" genannt, die wehrhafte Schloßanlage Wiesenthau.
Das Schloß von Wiesenthau

Das Ortsbild wird von dem imposanten Renaissancebau der Edlen von und zu Wiesenthau beherrscht, an den sich die Kirche, ehemals Schloßkapelle, anschließt. Diese enge Verbindung von Schloß und Kirche hat die Entwicklung des Ortes und das Geschick seiner Bewohner maßgebend beeinflußt.

 

Der Südflügel mit seinen markanten Ecktürmen stammt aus dem 14. Jahrhundert. Eben zu dieser Zeit wurde das Schloß dem Hochstift Bamberg als Lehen überlassen. Wahrscheinlich die Hussiten- und Bauernkriege sorgten für eine massive Zerstörung. Ab dem Jahre 1529 begann man die Anlage wieder aufzubauen. Es entstand dabei der Süd- sowie der Westflügel mit zwei Ecktürmen. Die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts brachte dann die Fertigstellung des Ostflügels mit dem Treppenturm.

 

Nicht übertrieben ist es, wenn behauptet wird, Wiesenthau besitzt eines der eindrucksvollsten Renaissance-Schlößchen Deutschlands. Die Herren von Wiesenthau, die ehemaligen Besitzer starben im Jahre 1814 aus.

 

Heute befindet sich das Schloß in privatem Besitz und dient als Hotel sowie als Restaurant und ist damit ein attraktiver Anziehungspunkt für Reisende geworden.

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